Was kostet eine unbesetzte Stelle im Handwerk?
Eine offene Gesellenstelle taucht in keiner Buchhaltung auf. Deshalb wird sie unterschätzt. Dabei ist sie oft der teuerste Posten im ganzen Betrieb.
Eine unbesetzte Gesellenstelle kostet einen Handwerksbetrieb schnell mehrere tausend Euro Umsatz im Monat, je nach Verrechnungssatz und Auslastung. Dazu kommen Kosten, die in keiner Rechnung stehen: Überstunden, abgelehnte Aufträge, verärgerte Kunden und ein Team, das irgendwann selbst kündigt. Die Rechnung für Ihren Betrieb können Sie in fünf Minuten selbst aufstellen.
Wie berechne ich die Kosten einer unbesetzten Stelle?
Ein Geselle verkauft seine Arbeitszeit über Ihren Stundenverrechnungssatz. Fehlt er, fehlen diese Stunden auf Ihren Rechnungen. Die Formel passt auf einen Bierdeckel: produktive Stunden pro Monat mal Verrechnungssatz.
Beispielrechnung: 150 produktive Stunden im Monat × 75 € Verrechnungssatz = 11.250 € Umsatz, der jeden Monat nicht geschrieben wird. Bei sechs Monaten ohne Besetzung sind das über 60.000 €. Setzen Sie Ihre eigenen Zahlen ein. Das Ergebnis ist fast immer fünfstellig.
Umsatz ist natürlich kein Gewinn. Lohn und Material fallen für den fehlenden Mann nicht an. Ihre Fixkosten laufen aber weiter: Halle, Fahrzeuge, Büro, Versicherungen. Sie verteilen sich jetzt auf weniger verkaufte Stunden. Der Deckungsbeitrag, den ein guter Geselle erwirtschaftet, fehlt Monat für Monat.
Welche versteckten Kosten kommen dazu?
- Überstunden und Zuschläge für das bestehende Team
- Aufträge, die Sie ablehnen oder um Monate verschieben
- Stammkunden, die beim zweiten Vertrösten zum Wettbewerber gehen
- Der Chef steht selbst auf der Baustelle, statt Angebote zu schreiben
- Mehr Krankentage und mehr Fehler, weil alle dauerhaft am Limit arbeiten
Was passiert, wenn die Stelle lange offen bleibt?
Unterbesetzung bleibt selten stabil. Wer monatelang die Arbeit von zwei Leuten macht, schaut sich irgendwann um. Dann werden aus einer offenen Stelle zwei. Und der zweite, der geht, ist meistens jemand, den Sie auf keinen Fall verlieren wollten.
Rechnen Sie Ihre Vakanzkosten mit uns durch und erfahren Sie, wie schnell sich die Stelle realistisch besetzen lässt.
Termin buchenWarum ist Abwarten die teuerste Lösung?
Viele Betriebe schalten eine Anzeige und warten. Drei Monate, sechs Monate, ein Jahr. Rechnet man die Kosten der offenen Stelle dagegen, ist fast jede aktive Maßnahme günstiger als Nichtstun. Sie muss allerdings funktionieren. Fragen Sie deshalb bei jedem Recruiting-Weg, was er pro besetzter Stelle kostet und wie lange er dauert.
Was sollte ich jetzt konkret tun?
- Rechnen Sie Ihre Vakanzkosten mit eigenen Zahlen aus
- Legen Sie fest, was Ihnen eine besetzte Stelle wert ist
- Vergleichen Sie Recruiting-Wege nach Kosten pro Einstellung und Zeit bis zur Besetzung, nicht nach dem Preisschild
Welche Wege in Ihrem Gewerk und Ihrer Region realistisch sind und wie lange sie dauern, klären wir gern im Erstgespräch.
Offene Stelle schneller besetzen: Was Profitseiten für Sie tut
Jeder Monat ohne Besetzung kostet Geld. Wir bringen Ihre Stelle gezielt vor wechselbereite Fachkräfte in Ihrer Region, qualifizieren die Bewerber am Telefon vor und liefern sie übersichtlich in Ihr Bewerberportal. Eine Vermittlungsprovision pro Einstellung zahlen Sie bei uns nicht. Sie bezahlen für ein Recruiting-System, das Sie bei der nächsten offenen Stelle wieder nutzen.
Rechnen Sie mit Profitseiten durch, was Ihre offene Stelle kostet und wie sie sich besetzen lässt. Das Erstgespräch ist kostenlos.
Termin buchen