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Ratgeber · Fachkräfte im Handwerk

Personalvermittler, Jobbörse oder Social Recruiting: Was lohnt sich für Handwerksbetriebe?

Vier Wege, vier Preismodelle. Mit jedem kann man eine Stelle besetzen, und mit jedem kann man Geld verbrennen. Hier ist der Vergleich aus Sicht eines Handwerksbetriebs.

Autorisierter INQA-Coach 2026–2027 – Agil in die digitale Zukunft
Lesezeit 5 Min. · Stand September 2026
Kurz beantwortet

Es kommt darauf an, wen Sie suchen und wie schnell. Jobbörsen sind günstig, erreichen aber nur Leute, die gerade aktiv suchen. Personalvermittler nehmen Ihnen Arbeit ab und kosten üblicherweise 25 bis 30 Prozent eines Bruttojahresgehalts pro Einstellung. Zeitarbeit hilft bei Engpässen, aber nicht bei dauerhaftem Personalmangel. Social Recruiting erreicht auch die Fachkräfte, die nicht suchen, und das zu planbaren Kosten. Dafür brauchen Sie ein gutes Angebot und müssen schnell zurückrufen. Vergleichen Sie am Ende die Kosten pro Einstellung und nicht die Preisschilder.

Reichen Jobbörse und Arbeitsagentur für Handwerksbetriebe?

Anzeige schalten und warten: Das kostet wenig, bei der Arbeitsagentur sogar nichts. Sie erreichen damit aber nur Menschen, die gerade aktiv suchen. Bei Gesellen, Monteuren und Meistern sind das wenige. Für Helfer, Bürokräfte oder Azubis kann es reichen. Für gefragte Fachkräfte reicht es meistens nicht.

Was kostet ein Personalvermittler im Handwerk?

Ein Vermittler sucht für Sie und stellt Ihnen Kandidaten vor. Bezahlt wird in der Regel nur bei Erfolg, üblich sind 25 bis 30 Prozent eines Bruttojahresgehalts. Bei einem Gesellen ist das schnell ein fünfstelliger Betrag pro Kopf. Dafür haben Sie wenig Aufwand. Bedenken Sie aber: Der Vermittler verdient an der Einstellung und nicht daran, dass der Mitarbeiter bleibt. Beim nächsten Bedarf zahlen Sie wieder von vorn.

Wann lohnt sich Zeitarbeit?

Bei Auftragsspitzen, und nur dann. Der Stundensatz liegt deutlich über dem Ihrer eigenen Leute, die Leiharbeiter kennen Ihre Abläufe nicht, und wer gut ist, wird vom Verleiher schnell woanders eingesetzt. Wer dauerhaft Lücken mit Leasing stopft, zahlt dauerhaft drauf.

Was bringt Social Recruiting im Vergleich?

Bezahlte Anzeigen auf Facebook und Instagram erreichen Fachkräfte in Ihrem Umkreis, die nicht aktiv suchen. Das ist der weitaus größere Teil des Marktes. Die Kosten sind planbar und fallen nicht pro Einstellung an. Stellen Sie aus einer Kampagne drei Leute ein, sinken die Kosten pro Kopf entsprechend. Es gibt einen Haken: Ohne konkretes Angebot, einfache Bewerbung und Rückruf innerhalb von ein bis zwei Tagen funktioniert es nicht.

Welcher Weg sich für Ihre Stelle rechnet, klären wir im Erstgespräch. Mit Ihren Zahlen, nicht mit Durchschnittswerten.

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Personalvermittler, Jobbörse, Zeitarbeit, Social Recruiting: der Vergleich

  • Jobbörse: günstig und wenig Aufwand, erreicht aber nur aktiv Suchende
  • Personalvermittler: kein Aufwand, hohe Kosten pro Einstellung, beim nächsten Mal zahlen Sie erneut
  • Zeitarbeit: sofort verfügbar, auf Dauer teuer, keine Bindung an Ihren Betrieb
  • Social Recruiting: erreicht auch Fachkräfte, die nicht suchen, planbare Kosten, braucht Ihre Mitarbeit bei Angebot und Rückruf

Wie entscheide ich, welcher Weg sich rechnet?

Stellen Sie bei jedem Weg drei Fragen: Was kostet mich eine besetzte Stelle? Wie lange dauert es? Und was bleibt danach übrig? Vom Vermittler bleibt eine Rechnung. Von einer Recruiting-Kampagne bleiben Videomaterial, ein Bewerberpool und ein Ablauf, den Sie beim nächsten Bedarf wieder anwerfen können.

Setzen Sie die Kosten jedes Weges ins Verhältnis zu dem, was Sie eine unbesetzte Stelle im Monat kostet. Dann wird aus „teuer“ oder „günstig“ schnell eine klare Entscheidung.

Die Alternative zum Personalvermittler: Recruiting mit Profitseiten

Wir arbeiten nicht auf Provision pro Kopf. Sie zahlen ein festes Paket aus Arbeitgeberprofil, Videos, Social-Recruiting-Kampagne, Bewerberportal und Vorqualifizierung. Darüber können Sie so viele Fachkräfte einstellen, wie sich bewerben. Videos, Profil und Bewerberpool bleiben Ihnen für die nächste offene Stelle. Für Handwerksbetriebe, die immer wieder Leute brauchen, ist das in der Regel günstiger als Headhunter oder Personalvermittlung.

Lassen Sie uns durchrechnen, welcher Recruiting-Weg sich für Ihre Stelle lohnt. Im kostenlosen Erstgespräch mit Profitseiten.

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Wir schauen uns Ihre offene Stelle, Ihre Region und Ihr Angebot an und sagen Ihnen ehrlich, ob und wie wir helfen können.

  • Potenzialcheck: Wie viele passende Fachkräfte gibt es in Ihrem Umkreis?
  • Eine ehrliche Einschätzung, woran Ihre bisherige Suche scheitert
  • Ein klarer nächster Schritt, auch wenn wir nicht der richtige Partner sind
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