Mitarbeiter-Benefits: Was wollen Fachkräfte wirklich?
Obstkorb, Tischkicker, flache Hierarchien. Die meisten Benefit-Listen lesen sich gleich und bringen niemanden zum Wechseln. Was Fachkräfte überzeugt, ist unspektakulärer und oft günstiger, als Sie denken.
Fachkräfte wechseln für Dinge, die ihren Alltag spürbar verändern. Dazu gehören planbare Arbeitszeiten, eine nachvollziehbare Bezahlung, ein kurzer Arbeitsweg oder die Möglichkeit, von zu Hause zu arbeiten, und ein Vorgesetzter, mit dem man reden kann. Obstkorb und Tischkicker gehören nicht dazu. Viele Unternehmen bieten übrigens mehr, als in ihrer Stellenanzeige steht. Dann hilft es auch nichts.
Welche Benefits sind Bewerbern wirklich wichtig?
Wenn wir Bewerber am Telefon fragen, warum sie wechseln wollen, hören wir fast nie „wegen des Jobrads“. Es geht um Zeit, Geld, den Weg zur Arbeit und den Chef. In dieser Reihenfolge.
- Zeit: Vier-Tage-Woche, Gleitzeit, ein Dienstplan, auf den man sich verlassen kann, freie Brückentage
- Geld: ein Gehalt, das man nachvollziehen kann, Zuschläge, Prämien, eine betriebliche Altersvorsorge mit echtem Zuschuss vom Arbeitgeber
- Wege: mobiles Arbeiten, Dienstwagen oder Dienstrad, Jobticket, Tankzuschuss
- Entwicklung: bezahlte Weiterbildung und eine erkennbare nächste Stufe
- Führung: ein Vorgesetzter, der zuhört. Das ist der häufigste Wechselgrund und der Vorteil, den Ihnen niemand kopieren kann
Was zählt nicht als Benefit?
Pünktliches Gehalt, 30 Tage Urlaub, kostenloser Kaffee und ein „moderner Arbeitsplatz“ sind Grundausstattung. Wer damit wirbt, lässt eher vermuten, dass er sonst nichts zu bieten hat. Ein Benefit ist nur, was nicht jeder hat und was im Alltag Ihrer Zielgruppe einen Unterschied macht.
Welche steuerfreien Extras lohnen sich für Arbeitgeber?
Einige Leistungen kommen beim Mitarbeiter fast vollständig an, weil sie steuer- und abgabenbegünstigt sind. Dazu zählen monatliche Sachbezüge innerhalb der Freigrenze, Zuschüsse zum Jobticket, Dienstradleasing, Kinderbetreuungszuschüsse und Zuschüsse zur betrieblichen Altersvorsorge. Für Sie sind sie oft günstiger als eine gleich hohe Gehaltserhöhung.
Die steuerlichen Grenzen ändern sich regelmäßig. Sprechen Sie das Paket vor der Einführung mit Ihrer Steuerberatung durch.
Welche Ihrer Benefits in einer Recruiting-Kampagne ziehen, sagen wir Ihnen im kostenlosen Erstgespräch.
Termin buchenWollen alle Mitarbeiter dieselben Benefits?
Nein, und das wird oft übersehen. Ein 22-Jähriger freut sich über den Führerscheinzuschuss, eine Mutter von zwei Kindern über planbare Zeiten, ein 55-Jähriger über ein Gesundheitsangebot und den gleitenden Übergang in die Rente.
- Berufseinsteiger und Azubis: Führerscheinzuschuss, Übernahmegarantie, feste Ansprechpartner
- Eltern: planbare Zeiten, Teilzeitmodelle, Kinderbetreuungszuschuss
- Erfahrene Fachkräfte ab 50: Wertschätzung, Gesundheitsangebote, altersgerechte Aufgaben
- Pendler: mobiles Arbeiten, Fahrtkostenzuschuss, flexible Anfangszeiten
Fragen Sie Ihre eigenen Leute, was ihnen wichtig ist. Das Ergebnis überrascht fast immer und kostet nichts.
Warum bringen meine Benefits keine Bewerbungen?
Meistens, weil sie niemand kennt. Viele Mittelständler bieten mehr als die Konkurrenz, schreiben in die Anzeige aber nur „attraktive Sozialleistungen“. Nennen Sie konkret, was es gibt, mit Zahl und Bedingung. Noch besser: Zeigen Sie es. Ein Mitarbeiter, der im Video erzählt, dass er freitags frei hat, überzeugt mehr als jede Aufzählung.
Mitarbeitergewinnung mit den richtigen Argumenten: Das macht Profitseiten
Wir arbeiten mit Ihnen heraus, welche Ihrer Leistungen bei Ihrer Zielgruppe ankommen, und machen sie zum Kern der Recruiting-Kampagne. Mit konkreten Zahlen, mit Ihren Mitarbeitern vor der Kamera und mit Anzeigen, die Fachkräfte in Ihrer Region erreichen. Aus laufenden Kampagnen wissen wir, welche Argumente Bewerbungen auslösen und welche nur gut klingen.
Welche Ihrer Benefits überzeugen Fachkräfte? Finden Sie es im kostenlosen Erstgespräch mit Profitseiten heraus.
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